Dekolonial Philosophieren
in Freiburg
Die Idee
Die Philosophie hat nicht nur zahlreiche Ismen wie den Kolonialismus, den Sexismus oder den Eurozentrismus grundlegend mitgedacht, sie ist bis heute in ein solches Denken verstrickt.
Lassen sich Alternativen zu diesen einseitigen, verengenden und diskriminierenden Praktiken des Philosophierens finden? Gibt es Wege, vergessene, überhörte und ausgegrenzte Stimmen der Philosophie (wieder) hörbar zu machen und mit ihnen in einen Polylog zu treten? Unter dem Stichwort «Dekolonial Philosophieren» suchen wir nach solchen Alternativen und Wegen – in Form von Projekten und Experimenten in Forschung und Lehre.

Dekolonial Philosophieren – aber wie?

Polylog
Im Zentrum unserer Suche steht der Polylog: das gemeinsame Philosophieren auf Augenhöhe, über Sprach-, Kultur- und sonstige Grenzen hinweg.

Vielfältige Formate
Nicht nur Abhandlungen, auch literarische Formen, Podcasts und Videos als Medien des Philosophierens – und vielleicht des Überwindens kolonialer Strukturen?

Transkulturell
Diversität der Perspektiven ist keine Zumutung, sondern epistemische Bereicherung und Voraussetzung, eigene «blinde Flecken» aufzudecken.

Lokaler Bezug
Philosophieren findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern wird bestimmt durch sein Biotop und dessen Geschichte – stete Aufforderung zur kritischen Reflexion.