Über Dekolonial Philosophieren Freiburg – Mission und Team

Team 
 

Wer wir sind

Wir sind eine Gruppe mehr oder weniger eng mit der Universität Freiburg verbundener Philosoph:innen und Philosophiebegeisterter, die die Überzeugung teilen, dass die Philosophie – insbesondere die akademische – diverser, inklusiver und dekolonialer werden sollte. Gemeinsam im Team und mit Kooperationspartner:innen weltweit suchen wir nach neuen Wegen in Forschung und Lehre.

«Denkcontainer aufbrechen»

Nadja Germann ist Professorin für transkulturelle und arabische Philosophie an der Universität Freiburg. Ihre Forschung konzentriert sich vor allem auf Sprachphilosophie, Epistemologie, Anthropologie, Methoden des transkulturellen Philosophierens sowie islamische Philosophie des Nahen Ostens und Afrikas. Ihr Ziel: Formen des dekolonialen Philosophierens zu finden über Sprach-, Kultur- und sonstige Grenzen hinweg – im Polylog.

Nadja 
Germann


Lina 
Berthold

Nach Stationen in der Wirtschaftsethik und der politischen Bildung koordiniert Lina Berthold derzeit den Aufbau eines Sonderforschungsbereichs zu kolonialen Kategorien an der Uni Freiburg. Sie studierte Philosophie, Geschichte und Politikwissenschaften in Düsseldorf, Wien, Freiburg und Paris. Ihr Interesse liegt auf der praktischen Umsetzung von Gerechtigkeit, Authentizität und Allgemeinwohl. 

Ich bin Gesa, Philosophin, Künstlerin, Regisseurin – letztere zwar nicht nach formalen Regeln, eher nach «try and error». Derzeit lerne ich, die bestehenden Regeln begründeterweise zu hinterfragen und kreativ und kollaborativ zu transformieren. Wie wir das machen und wieso das dringend und grundsätzlich notwendig ist? Dafür finden sich Gründe, Intuitionen, und Experimente auf dieser Website.


Gesa Höhn

Nadine Bieber

Fotograf: Jörg Blum

Nadine studiert Philosophie und Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die Verbindung beider Studienfächer prägt ein Verständnis von Philosophie und Forschung, das künstlerische Ansätze, Denken auf Augenhöhe und die Auseinandersetzung mit globalen Verstrickungen in den Mittelpunkt stellt. Besonders gerne setzt sich Nadine mit arabischer Philosophie sowie dekolonialen und interkulturellen Perspektiven auseinander. Aktuell steht die Bachelorarbeit zum Thema «Tiere als Philosoph*innen in arabischen Fabeln» im Zentrum der philosophischen Arbeit.

Ich experimentiere mit alternativen Formen der Lehrgestaltung und der Wissensproduktion im Bereich Philosophie. Dazu kombiniere ich Methoden des kreativen Schreibens und theaterpädagogische Ansätze mit feministischen, anarchistischen, aber auch klassischen Texten.
Gemeinsam mit meiner Kollegin Ines Schröder habe ich mit Studierenden die philosophische Bühnenkollage After Hope entwickelt, über Hoffnung jenseits apokalyptischer Klimaprognosen.
Darüber hinaus sind bisher entstanden: eine Ausstellung zu Boethius' Trost der Philosophie, ein Briefwechsel in Anlehnung an Miskawayh und al-Tawhidis Schriftverkehr, und Blogs über Care-Ethik.
Ich möchte Studierende dazu ermutigen, eigene philosophische Stimmen zu finden, frei, präzise und kritisch. Aus dem Eigenständigen entsteht das Widerständige.

Jonas Brunsch

Helene Drabe

Helene Drabe studiert neben Philosophie auch Geschichte und Kunstgeschichte. Dabei liegt ihr Fokus nicht allein auf vergangenen Ereignissen, sondern auch darauf, wie diese noch heute die Welt prägen. Ein besonderen Blick wirft sie dabei auf Architktur, die trotz ihrer scheinbaren Alltäglichkeit die Gesellschaft geprägt haben und es bis heute tun. Ihre Überlegungen zur Welt und Gesellschaft stützt sie dabei auch auf Erfahrungen, die sie durch ehrenamtliches Engagement außerhalb der Universität macht. Für sie ist klar, dass dem Nachdenken über die Welt immer auch Handlungen folgen, und dennoch ist Kennenlernen, Überlegen und Verstehen für sie die Grundlage des bewussten Handelns. Daher setzt sie sich als an der Universität und darüberhinaus für gerechte Teilhabe an Bildung ein.

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Dekolonial Philosophieren
in Freiburg

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